anwenden


anwenden

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an|wen|den ['anvɛndn̩], wandte/wendete an, angewandt/angewendet <tr.; hat:
1. zu einem bestimmten Zweck verwenden, gebrauchen:
bei einer Arbeit ein bestimmtes Verfahren, eine bestimmte Technik anwenden; sie musste eine List anwenden.
Syn.: ausnutzen (bes. nordd.), ausnützen (bes. südd.), sich bedienen, benutzen (bes. nordd.), benützen (bes. südd.), brauchen, einsetzen, in Benutzung haben, in Benutzung nehmen, nutzen, nützen (bes. südd.).
2. (eine Regel o. Ä.) auf etwas Bestimmtes beziehen und im Umgang damit verwenden:
einen Paragrafen auf einen Fall anwenden.

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ạn||wen|den 〈V. tr. 278; hat
1. verwenden, gebrauchen (Heilmittel)
2. zur Wirkung bringen, in die Tat umsetzen, auf die Praxis übertragen (Regel, Methode)
● Vorsicht \anwenden; etwas clever, falsch, geschickt, gut, richtig, schlecht \anwenden; kann man die Regel auch in diesem, auf diesen Fall \anwenden?; die angewandte Mathematik, die angewandten Wissenschaften

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ạn|wen|den <unr. V.; wandte/wendete an, hat angewandt/angewendet>:
1. gebrauchen, verwenden; mit etw. arbeiten (um etw. zu erreichen):
eine Technik, ein [Heil]mittel richtig a.;
eine List, einen Trick a.;
Gewalt a.
2. auf etw. beziehen, übertragen:
einen Paragrafen auf einen Fall a.;
eine Verfügung auf jmdn. a.

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ạn|wen|den <unr. V.; hat: 1. gebrauchen, verwenden; mit etw. arbeiten (um etw. zu erreichen): eine Technik, ein [Heil]mittel richtig a.; Sie können ihren alten Trick immer wieder a. (Dönhoff, Ära 46); eine List, Gewalt a.; wir haben viel Sorgfalt, viel Mühe auf die Sache angewandt/(seltener:) angewendet; Je weniger Kraft man dazu anwandte, umso besser (Remarque, Triomphe 50); ein schönes Verfahren, aber leider für Zebras und Gnus nicht anzuwenden (Grzimek, Serengeti 114). 2. auf etw. beziehen, übertragen: einen Paragraphen auf einen Fall a.; eine Verfügung auf jmdn. a. ∙ 3. Mühe, Fleiß aufbringen, aufwenden; sich anstrengen: Die Jungfrau hatte auch a. wollen nach Kräften, um auch schön zu sein (Gotthelf, Spinne 15).

Universal-Lexikon. 2012.

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